Hallo Ihr Lieben!
Dass man von außen betrachtet im Alter wunderlich wird, ist ja allgemein bekannt. Selbst merkt der Betroffene das nicht. Gewohnheiten verändern sich und setzen sich auf eigentümliche Art fest. Uneinsichtigkeit kann das „Problem“ verstärken.
Solche Wunderlichkeit kann sich, wie wir derzeit feststellen, auch bei den Haustieren einstellen. Mangels Windgeräuschen sind es jetzt quietschende Türen der Nachbarn, die die Höhle zum Einsturz bringen, so glaubt zumindest unsere in die Jahre gekommene Husky.-Dame Dina und bekommt Panik, wenn während der Nachruhe irgendwo im Haus jemand mit einer Tür quietscht. Dann versucht sie sich „einzugraben“ und kratzt am Teppich.
Das wäre nur halb so wild, würde sie mich nicht wecken und, schlimmer, dabei ihren kranken Rücken verbiegen. So sehr, dass sie hinterher stärkere Schmerzen hat. Mal sehen, ob wir ihr diese Altrsmacke noch austreiben können.
Etwas, was ich auch sehr wunderlich finde, sind die unzähligen Clicks auf Katzenbilder, die es so im Netz gibt. Das ist dann wohl der Versuch, den Schrecken der Welt mit Katzen zu begegnen. Andere Tierbabies gehen natürlich auch und es ist ja auch nichts dagegen einzuwenden. Es besteht eben nur die Gefahr durch häufiges Anklicken solcher Fotos und Filme, irgendwann zu dem wunderlichem alten Menschen zu werden, der nur mit seinen Katzen spricht, Katzenfilmchen guckt und dem Rest der Welt grimmig gegenüber tritt.
Das Gute daran, der Betroffene selbst, merkt es ja nicht.
In diesem Sinne, habt alle einen feinen Tag.
Eure Snowcat
