Hallo ihr süßen Mäuse!
Brrr, -15 Grad Celsius sind gerade draußen, das klingt schon mal sehr kalt. So schlimm, wie es klang, fand ich es aber vorhin nicht. Liegt bestimmt daran, dass gerade kaum Wind war.
Perfektes Brettspiel-Wetter.
Wir haben gestern mal wieder ein neues Spiel ausprobiert. Irgendwie müssen die Punkte-Steinchen ja in unsere Spieltunier-Gläser kommen. *purrr*
Und nun zur Spielkritik:
Im London des späten 19. Jahrhunderts rasen die Polizisten durch die neblige Nacht. Das Geräusch von Trillerpfeifen erklingt in den Gassen, denn es wurde eine verstümmelte Frauenleiche entdeckt.
In guter alter Scotland Yard Manier jagen 2-5 Spieler einen weiteren, der die Rolle von Jack the Ripper übernimmt und in vier Nächten fünf Morde begeht, dabei muss er in jeder Nacht sein Versteck erreichen.
Das Spiel ist stilvoll aufgemacht. Die Regeln wirkten auf uns am Anfang etwas kompliziert, aber nach der ersten "Nacht" legte sich das. Im Großen und Ganzen unterscheidet sich das Spielprinzip kaum von dem des Kinderklassikers Scotland Yard, es wird eben nur doch die Jack The Ripper Geschichte aufgepeppt.
Unsere Spieldauer: über 1 Stunde. (Aber es war das erste Mal, ich denke, die Dauer verkürzt sich danach.)
Die Atmosphäre der Zeit und der Geschichte sind gut getroffen, deshalb ist das Spiel auch nicht für Kinder geeignet.
Die zeitliche Zusammenfassung der echten Jack the Ripper -Story am Ende der Anleitung war für mich ein besonderes Bonbon.
Von uns ☆☆☆ drei von fünf möglichen Sternen. Das Spiel macht Spaß und ist stilvoll gehalten, der extra Kick durch besondere Spieloptionen oder neue Einfälle fehlte uns aber für mehr Sterne.
Rechts im Seitenbalken habe ich zu einer ausführlichen Rezension verlinkt.
Kommt gut durch die Kälte und habt alle einen feinen Tag.
Eure Snowcat
